Stadtentwicklung und Flächennutzungsplan

Stadtentwicklung und Flächennutzungsplan

Ahrensburg ist eine der attraktivsten Wohnorte in der Metropolregion Hamburg. Dies findet seinen Grund u.a. in der äußerst bürger- und familienfreundlichen Ausgestaltung unserer Stadt. Damit aber die Infrastruktur unserer Stadt (Kinderbetreuung, Schulen, Senioreneinsrichtungen, Straßen usw.) nicht durch eine allzu schnelle Einwohner-Entwicklung überfordert wird, plädieren wir für eine moderate Wachstumspolitik. Vor diesem Hintergrund wird es mit der CDU eine Änderung des Flächennutzungsplans zu Gunsten einer massiven Neubebauung auf Naturflächen nicht geben. Eine Umwandlung von Landschaftsschutzgebieten ist mit der CDU nicht möglich. Wir werden hier auch künftig auf einen intensiven Bürgerdialog setzen.

Wir wollen Ahrensburg als Wohnort für alle erhalten. Wir werden uns deshalb dafür einsetzen, bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum für Jung und Alt zu schaffen. Damit aber der Charme unserer Stadt erhalten bleibt, werden wir auch in Zukunft bei der Gestaltung der Bebauungspläne auf ein vielfältiges Angebot (Einfamilien-, Reihen- sowie Mehrfamilienhäuser) setzen. Einen einseitigen massiven Geschosswohnungsbau, wie dieser von politischen Mitbewerbern gefordert wird, lehnen wir ab. Auch stimmen wir der Errichtung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft nicht zu, weil sich die Stadt auf ihre Kernaufgaben und Kernkompetenzen besinnen sollte. Ein gutes Beispiel ist aber das von uns beschlossene Wohnbauprojekt in der Kastanienallee.

Ahrensburg soll weiterhin als grüne Nachbarin Hamburgs gelten. Deshalb werden wir weiterhin die Innenverdichtung vor der Außenbebauung anstreben. Um die Hauptverkehrsadern zu entlasten, setzen wir uns sowohl im Norden als auch im Süden unserer Stadt dafür ein, Umgehungsstraßen zu bauen. Straßen dieser Art dürfen aber zu keiner neuen Benachteiligung der Anlieger führen.

Die vorgeschlagene massive Wohnbebauung des Stormarnplatzes lehnen wir ab. Wir werden uns auch künftig für den Erhalt und Ausbau des Stormarnplatzes als Sport- und Freizeitfläche einsetzen, weil zum einen die Lage für Kinder und Jugendliche verkehrsgünstig ist. Zum anderen hätte die Verlegung an den Stadtrand zur Folge, dass die Vereine nicht nur räumlich, sondern auch sozio-kulturell aus dem Stadtleben und damit aus der dort gewachsenen Gemeinschaft (Bruno-Bröker-Haus, JuKi 42, Peter-Rantzau-Haus, usw.) verdrängt werden. Wir schlagen darüber hinaus vor, das gesamte Areal des Stormarnplatzes als „Mehr-Generationen-Quartier“ einzurichten, um eine Begegnungsstätte zwischen Familien (Kinderspielplatz, Grillplatz, Skateranlage usw.), jugendlichen (Volleyball- und Fußballfeld) und Senioren (Peter Rantzau-Haus, Schachbrettfeld usw.) zu schaffen.