Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
als neu gewählter CDU-Fraktionsvorsitzender war ich vor einigen Tagen zu Gast bei einer Veranstaltung der freiwilligen Feuerwehr Ahrensburg Am Weinberg. Beeindruckend waren für mich die von Zuversicht und Tatkraft geprägten Worte der Orts-/Gemeindewehrführer Haarländer und Stephani. Von den Schilderungen über Einsätze, Aus-/Weiterbildung, Jugendfeuerwehr und das beispielhafte Zusammenwirken zwischen Feuerwehr, Polizei, THW, Maltesern und Rettungsdiensten war ich sehr beeindruckt und ziehe sprichwörtlich den Hut. Dieses Beispiel des positiv in die Zukunft gerichteten Handelns und Machens bestätigt mich in meiner persönlichen Haltung und ich wünsche mir diese für weitere gesellschaftliche Bereiche. Zunehmend habe ich den Eindruck, dass die in der Vergangenheit vorhandene Aufbruchsstimmung einem „Untergangsszenario“ gewichen ist. Anstatt den Mitbürgern eine positive nach vorne gerichtete Bilanz begonnener und realisierter Vorhaben, -beispielhaft in Bildung/Feuerwehr/Sport/Kultur und Gewerbe-, motivierend zu präsentieren, werden demotivierend Negativbeispiele aufgezählt, die nicht durchgeführt wurden.
Die Feuerwehr analysiert und bewertet eine Einsatzsituation und leitet Maßnahmen zur Behebung der Gefahrenlage ein. Und dies unter Verantwortungs-/Zeitdruck, aber immer lösungsorientiert.
Ja, wir haben im städtischen Haushalt 2026 nunmehr die kritische Situation, die zukunftsorientierten Investitionen durch Kreditfinanzierungen realisieren zu müssen. Ahrensburg teilt das Schicksal der meisten Kommunen, dass die seitens Bund/Land übertragenen Aufgaben haushälterisch überfordern. Der Städtetag fordert deshalb eine Soforthilfe für die Kommunen.
Den Kopf in den Sand zu stecken, hilft nicht. Unsere Aufgabenstellung endet nicht mit dem Haushalt 2026, sondern beginnt erst. Gemeinsam müssen wir strukturelle Themen der Entscheidungszuständigkeiten und der Ausgaben und Einnahmen analysieren und anpacken. Liegen lassen ist keine Alternative.
Unsere persönliche Zufriedenheit und Zuversicht wird geprägt durch die von uns objektiv/subjektiv empfundene Situation in unserer Stadt Ahrensburg. Es ist ausschlaggebend, wie wir die Gegebenheiten bewerten. Beispielhaft vor unserer Haustür, der Einkaufs- und Gastronomieangebote, der Schulen/Kitas, der Versorgung durch Ärzte/Apotheken, der Sicherheit durch Polizei/Feuerwehr, der Kultur und Sportvereine, der Arbeitsplätze, des Nahverkehrs. Das Fazit fällt für mich insgesamt positiv aus. Kleinreden frustriert, anpacken motiviert und hierzu will die CDU-Fraktion, hoffentlich gemeinsam mit Ihnen liebe Mitbürger, in diesem neuen Jahr 2026 aktiv beitragen.
Wolfgang Schäfer
CDU-Fraktionsvorsitzender Ahrensburg

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