In Ahrensburg gibt es eine Gruppe von Bürgern, die dem Aufruf des Rathauses gefolgt sind
sich bei dem Aufbau von Notfallinformationspunkten (NIPs) für Katastrophensituationen zu
engagieren. Es handelt sich dabei um Menschen, die nicht schon bei der Feuerwehr oder
andere Hilfsorganisationen tätig sind. Dies ist für die Aufstellung der NIPs von fundamentaler
Bedeutung.
Bei z.B. großflächigen und länger andauernden Stromausfällen sollen die NIPs als
Anlaufstellen für die Bürger dienen. Acht Notfallinformationspunkte, gut erreichbar, sind in
Ahrensburg vorgesehen. Die NIPs sollen in Ausnahmelagen, über den Krisenstab im Rathaus,
Notfallmeldungen von Bürgern an die Leitstelle (Ersatz für die Notrufnummern 110 / 112)
weitergeben können. Weitere mögliche Leistungen, abhängig vom Notfallsituation, könnten
Anlaufpunkt für Spontanhelfende, Bereitstellung von Notstromversorgung, Möglichkeit zur
Erwärmung von Babynahrung und vieles mehr sein. Dafür braucht es Vorbereitungen, Pläne
und einen Krisenstab im Rathaus. Die Verantwortung der Bürger vorzusorgen bleibt
unverändert.
Vor einem Jahr lud der Bürgermeister zu einer hochkarätig besetzten
Einwohnerversammlung mit dem Thema Katastrophenschutz in den Marstall ein. Leider war
der Saal fast leer, weil die Veranstaltung unzureichend bekanntgemacht wurde. Obwohl ein
solider Etat für Öffentlichkeitsarbeit vorhanden war. Einige der anwesenden Bürger bilden
nun die Gruppe, die sich zum zweiten Mal mit dem Stabsstellenleiter im Rathaus zum
Ideenaustausch über die praktische Umsetzung getroffen hat. Weiter hat die Gruppe
Entwürfe für Pläne und Anschaffungslisten ausgearbeitet. Es unterstützen Ehrenamtliche die
Verwaltung. Warum sind diese Bürger, die wertvolles Wissen und Erfahrungen mit
Katastropheneinsätzen haben, der städtischen Aufforderung gefolgt? Sie möchten sich im
Krisenfall für ihre Mitbürger in Ahrensburg engagieren.
Damit diese ehrenamtlichen Bürger im Notfall ihre Aufgaben in den NIPs lösen können und
Ahrensburg mit dem Katastrophenstab im Kreis verbunden sein kann, ist ein Krisenstab im
Rathaus eine notwendige Voraussetzung. Gibt es diesen Krisenstab? NEIN. Dies wurde in der
Hauptausschusssitzung am 24. Aug. deutlich. Dort stellte der Hauptausschussvorsitzende
(CDU) dem Bürgermeister die Frage, wie die aktuelle Situation eines fehlenden Krisenstabs zu
beurteilen wäre? Der Bürgermeister erklärte, sich der Problematik bewusst zu sein. Es ist
daher nicht zu verstehen, wie bereits seit September 2025, die notwendige Umsetzung
unbearbeitet auf dem Schreibtisch des Bürgermeisters liegt.
Als CDU erwarten wir eine handlungsfähige und kompetente Verwaltungsleitung – auch im
Krisenfall. Damit Ahrensburg verlässlich geführt wird, bleiben wir konsequent dran.
Herzliche Grüße
Janne Bollingberg
Vorsitzende der CDU Ahrensburg
kontakt [at] cdu-ahrensburg.de

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