Stillstand beenden, Zukunft sichern!

15.08.2026

Aus "Parteien und Politiker haben das Wort".Kolumne Markt am 15.08.2026

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Zeit der Sommerferien hat die CDU genutzt, um den über Jahre eingetretenen Stillstand zur Hamburger-Straße möglichst zu beenden. Hierzu galt es den „gordischen Knoten zu durchschlagen“, welcher durch das Junktim der überfälligen Neuplanung der Hamburger-Straße einerseits und andererseits der Forderung aus einem demokratisch durchgeführten Bürgerentscheid, die in der Innenstadt entfallenden Parkplätze zu ersetzen, entstanden war.

Die Zeit ist nicht stehen geblieben. Die Überplanung der mittlerweile über sechs Jahre alten Planung der Hamburger-Straße wurde unter Einbeziehung der Wirtschaftstreibenden weitgehend abgeschlossen, sodass die Bauarbeiten Anfang 2027 beginnen könnten.  Noch nicht gelöst ist dagegen der Ersatz, welcher durch den Rückbau des „provisorischen Parkplatzes“ und der Neugestaltung der Hamburger-Straße entfallenden rund 180 Parkplätze entstehen wird.

Der Lösung dieses Problems dient nunmehr der gemeinsame Antrag von CDU/FDP/SPD. In diesem wird der Bau eines städtischen Parkhauses auf dem „Stormarnplatz-Süd“ beauftragt. Einem heutigen Grand-Parkplatz, welcher der Innenstadt Ahrensburgs nicht würdig ist und durch ein zukunftsorientiertes  ökologisches und ökonomisches  Parkhaus mit 200-240 Parkplätzen ersetzt werden kann. Jetzt besteht die Chance die bestehende Hängepartie zu beenden:

•  den Wählerwillen nicht zu ignorieren und Politikverdrossenheit zu verhindern
•  eine zukunftsorientierte, lebendige und lebenswerte Innenstadt mit Einkaufs- und Aufenthaltsmöglichkeiten  sicherzustellen
•  den Gewerbetreibenden Planungssicherheit zu geben, um damit Arbeitsplätze und Investitionen abzusichern und die Wirtschaftskraft zu stärken
•  in der Hamburger-Straße wieder die Anpflanzung schattenspendender Bäume zu ermöglichen und auch die Anlieger an der Gestaltung zu beteiligen.

Die Aufgabe der Selbstverwaltung (Politik) ist es, die Stadt Ahrensburg in Ihren Entwicklungsmöglichkeiten zu fördern. Partikularinteressen sollten ernst genommen werden, dürfen jedoch niemals das gesamte Kollektiv und einen Konsens verhindern. Deshalb gilt für mich und die CDU-Fraktion: Ein dogmatisches Gegeneinander sollten wir vermeiden und stattdessen für ein konstruktives Miteinander werben. Eine gute Stadtgemeinschaft lebt vom Zuhören, Verstehen und Lernen. Nur so können gemeinsam gute Lösungen gefunden und umgesetzt werden.

Vielleicht gelingt uns dieses Prinzip auch auf dem Rondeel. Gegenseitige Rücksichtnahme zwischen Radfahrern, Fußgängern und den Bürgerinnen und Bürgern, die bei einer Tasse Kaffee verweilen, könnte ein wichtiger Schritt zu einem guten Zusammenleben sein.

Wolfgang Schäfer 
CDU-Fraktionsvorsitzender Ahrensburg